Blau

Goethes Erben

credits


album: Track 5 in album Goethes Erben
release date: 1995
popularity : 7 users have visited this page.
genres: Electronic
styles: Modern Classical/Experimental/Minimal
length: 16:17

Album Information

label: Dark Star
country(area): Germany
format: CD
barcode: 4015698135527
script: Latin

Cover Art

Goethes Erben Goethes Erben cover art

Lyrics

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Ich liebte abgöttisch das Gefühl, allein durch den Pulverschnee zu toben.
in weiße Kristalle gehüllte Luft, in der sich das schwache Sonnenlicht verirrte,
Ein schillernder Regenbogen begleitete jeden meiner Schritte,
und das kalte Licht des Mondes tauchte die Szene in sein blaues Licht.
und der einstmals leichte Pulverschnee änderte seine Konsistenz hin zu knirschendem,

geblendet von der weißen, in sich ruhenden Landschaft.
deren Teil ich geworden bin.
Doch der Schmerz war nur kurz, zu kalt war der geifernde Eiszahn.
Doch die eisigen Zähne fraßen sich immer tiefer in mein Fleisch,
Das blaue Mal der Kälte bedeckte meine Hände und Ohren,
hielt ich dieselbe plötzlich ind er Hand.
unterließ es losgelou,l;st vom wärmenden Rumpf, roten Tau zu säen.
In hohem Bogen warf ich das blaue Ohr in die blauschwarze Nacht, welche die Szene schweigend beobachete.
und die Jungfrau Nacht trug extra ein tiefschwarzes Keid zu meiner nahenden Entseelung.
schien im Hauch von Mitleid zu strahlen.
Es war mir egal, ein oder beide Ohren zu verlieren.
und auch einem ganzen Bein würde ich nicht lange nachtrauern,
Die Zähne schlugen zwar tiefe Wunden, doch zumindest schmerzten sie nicht.
Manchmal sperrten sie uns tagelang in eine saunaähnliche Hitzekammer,
die Lippen in Minuten zu bizarren Kraterlandschaften verwandelte
Sie brannten uns Buchstaben auf die Haut, um ihr Analphabetentum zu beenden.
Sie zwangen uns unsere Toten zu zerlegen
doch Menschenfleisch ist zäh und so zerbrachen meine morschen Zähne
und wenn ich während der Fütterung erbrach, so verschluckte ich das Erbrochene

die ich unzählige Male wieder hervorwürgte und verschluckte.
und jetzt schlugen kalte Zähne in mein blaues Fleisch.
Irgendwann trugen mich meine Beine nicht mehr weiter,
So blieb mir nichts anderes übrig, als meine Flucht zu unterbrechen.
Es roch nicht nach Fleisch und durch die Eiskristalle hindurch
Alles, bis auf die funkelnden Sterne und das fahle Gesicht des Mondes
Wie ein Schwamm Tinte,so sog mein Körper die königliche Farbe in sich auf
tief in meinen Körper.
Es war ein wunderbares Gefühl keine Schmerz zu empfinden.
nur die Sterne und der Mond distanzierten sich von diesem uniformen Farbton.
das weiße Licht drängte das tiefe Blau immer mehr in den Hintergrund.
Es war Tag geworden.
Hunde bellten.

Video

Track Listing


CD 1
  • 1 Pascal-Vorspiel
  • 2 Pascal-I
  • 3 Zwischenspiel
  • 4 Pascal-II
  • 5 Blau
  • 6 Rebell
  • 7 Nachspiel
  • 8 Absage
  • 9 [untitled]